Feier(tag)liches Rhetorik-Training am 03.10.19!

Die Berliner Meisterredner lassen sich doch nicht von Feiertagen vom Reden Halten abhalten!

Los gings mit der Begrüßung durch den Präsidenten Sebastian Foltan. Er befragte dann unsere Gäste, wie und warum sie zu uns gefunden haben und was sie erwwarteten. Sebastian leitete zum Toast über.


Den übernahm Franz und wir tranken sodann auf die souveräne Gelassenheit, die Fähigkeit, sich nicht von allem zu etwas hinreißen zu lassen.


Moderiert wurde der Abend von Reinhard. Der stellte zunächst „die kleinen Ämter“, die wir so besser nicht mehr nennen wollen, weil sie keineswegs klein I.S.v. unbedeutend sind. Die Zeit nahm Franz, die Füllwörter zählte freundlicherweise Gast Carolin und der Blogger bediente die Kamera! Es konnte jetzt also so richtig losgehen!


Als erste Rednerin sprach Antonia. Sie hatte eine schwierige Aufgabe, sie musste mehrere verschiedene Quellen in die Rede einarbeiten. Ihr Thema: „REIS als Nahrungsmittel“


So erzählte sie vom Anbau und den Vorzügen von REIS und vom Gründer des ersten Toastmasters-Clubs Smedley. Auch er mochte REIS, schließlich ist es das Merkwort für die vier Toastmasters-Werte Respect, Excellence, Integrity und Service!
Die zweite Rede hielt Sebastian. Sein Thema: „Vorgeschichten“. Darin verflocht er mehrere Einzelgeschichten so gekonnt, dass sie hinterher nur noch zusammen Sinn ergaben.


Dann schlug meine großer Moment, ich moderierte zum ersten mal die Stegreifreden. So hatte ich mehrere kleine Debatten zu Trivialthemen vorbereitet und rief dann zahlreiche Freiwillige aus der Gästeschaar und Meisterredner auf die Bühne.


Nach den Bewertungsreden von Ilona und Robert räumten wir mit vereinten Kräften auf und feierten den Abend bei Mythos mit Hähnchen-Salat und Kinder-Gyros.

Ein Rhetorik-Feuerwerk am 19.09.2019!

Die Berliner Meisterredner kamen am letzten Donnerstag wieder zu ihrem Rhetorik-Training zusammen und entzündeten ein regelrechtes Rhetorik-Feuerwerk!

Den Abend eröffnete Präsident Sebastian Foltan per Hammerschlag und leitete an Moderatorin Kerstin Probst weiter.

Dann prostete Ilona Schäfer uns mit ihrem Toast zu. Sie erinnerte uns kurz an die vier zentralen Toastmasters-Werte und bot uns dazu das Merkwort REIS an. Denn die Werte sind Respekt, Exzellenz, Integrität und Service.

Ein ebenso wichtiger Wert ist die Liebe zur Wahrheit. Deswegen tranken wir darauf und weiter ging es mit der Kurz-Ausbildungsrede, die von Franz-Joseph Müller gehalten wurde.

Er ist im Vorstand der Berliner Meisterredner für die Finanzen zuständig. Er schlüsselte uns dezidiert auf, wieviel Geld von unseren Beiträgen wofür aufgewendet wird. Danke Franz!

Die erste Rede hielt Robert Kellner und sie war – siehe Überschrift – ein Humor-D-Böller! Er hatte eine sehr schwierige Aufgabe, denn sie sollte uns zum Lachen bringen. Doch Robert meisterte diese Aufgabe mit Bravour, wir lachten mehrmals und laut.

Robert führte uns zunächst in die Problematik der Status-quo-Verzerrung ein. Man möchte, dass alles so bleibt, wie es ist und verkennt dabei möglicherweise, dass es auch besser werden könnte, wenn man nicht stoisch am Status quo festhalten würde.

Dabei hat sich in der Vergangenheit schon so enorm viel zum Guten gewendet. Das Regierungssystem in Deutschland zum Beispiel.

Schließlich kam er noch humoristisch auf das Thema Steuern zu sprechen. Wir wüssten gar nicht, wie viel Steuern wir eigentlich bezahlen, weil wir sie immer nur monatlich abführen. Da wäre es doch viel besser, so Robert, wennn man das Gehalt einfach für ein halbes Jahr einzieht!:-)

Danach hielt Meisterrednerin Kathy die zweite Rede des Abends. Metaphorisch kann man sie nur als Signal-Rakete verpacken, die auf eine der dunkelsten Stellen unserer Zeit abzielt. Sie war damit ganz spontan für einen anderen Meisterredner eingesprungen – wie exzellent von Ihr!

Aber auch ihre Rede war eine Wucht und sie gewann damit verdient den Preis für die beste Rede des Abends. Sie sprach über einen Shitstorm, der kürzlich über sie erging, wie sie damit umgegangen ist und welche allgemeinen Verhaltensregeln sich daraus entnehmen lassen.

Wie agiert man im Angesicht eines Shitstorms? Man muss ihn (1) ernst nehmen, (2) Selbstschutzmaßnahmen ergreifen, möglichst alle Informationen über sich aus den sozialen Netzwerken entfernen und auf keinen Fall die Kommentare lesen, sich (3) Hilfe bei Freunden holen, die dagegen ankommentieren, (4) Beweissicherung durch die Anfertigung von Screenshots betreiben und (5) rechtlich dagegen vorgehen.

Die dritte Rede hielt Antonia Montesinos. Das war ein Emotions-Kracher! Das Thema der Rede war das Erwachsenwerden. Dazu beschrieb sie schauspielerisch und stimmlich genial von einem Traum, in dem sie in einer Gefahrensituation war und nach ihrer Mutter rief, diese jedoch nicht zur Hilfe eilte. Sie bewältigte die Situation dennoch und merkte nach dem Aufwachen, dass sie wohl plötzlich erwachsen geworden war.

Nach einer kurzen Pause ging es dann an die Stegreifreden! Diesmal eine regelrechte Kreativitäts-Kaskade! Die Leitung übernahm diesmal Ilyas Sert und er machte dies großartig! Denn er verlangte von den Rednern nicht nur, eine Rede zu einem unbekannten Thema zu halten, nein sie mussten sogar ein unbekanntes Buch vorstellen, von dem sie noch gar nicht wussten, dass sie es geschrieben hatten!

So musste Robert eine polnischen Autor miemen, der das Buch „Da seh ich rot!“ vorstellte. Gast Guadeloupe musste sich mit ihrem bis dato unbekannten Werk „Grenzen setzen“ und Gast Murat mit dem ebenso unbekannten „Die Oma auf dem Skateboard“ auseinandersetzen.

Danach kamen die Bewertungsreden, die Gesamtbewertung übernahm diesmal unsere Toastmasters-Area-Leiterin Hao, der dann auch unser Cluberfolgsplan übergeben wurde.

Danke an alle für dieses Rhetorik-Feuerwerk!

Das war der Klubabend des 5.9.2019!

Wieder mal ein gelungener Klubabend der Berliner Meisterredner mit zahlreichen Gästen!

Am Donnerstag, den 5.9.2019 kehrten die Meisterredner wieder in der Leibnizstr. 79, 10625 Berlin ein, um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu trainieren.

Nach der Eröffnung des Abends durch unseren Präsidenten Sebastian Foltan und der Befragung der Gäste, wie sie zu uns gefunden haben, sprach ich den Toast. Ich prostete auf das Durchhalten, auf das Weitermachen im Angesicht widriger Umstände.

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Danach hielt Kerstin eine Ausbildungsrede zum Thema der Organisation der Klubabende. Sie ist unsere Saalmeisterin und berichtete davon, wie sie die Räumlichkeiten herrichtet. Zudem erinnerte sie uns an die Fotos im Schrank, auf denen zu sehen ist, wie der Saal wieder aufgeräumt werden muss.

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Danach war ich mit der ersten Rede des Abends dran. Mein Thema: „Macht Euer Testament!“ Ich erläuterte, dass wenn man kein Testament hinterlässt, die gesetzliche Erbfolge gilt, die einige Nachteile aufweist. Sie ist relativ starr, sie führt im Zweifel dazu, dass nur die Kinder und die Ehefrau des Erblassers erben und sie kann es erforderlich machen, Gegenstände größeren Werts, wie z.B. Immobilien, zu verkaufen, weil sie sich nicht ohne weiteres teilen lassen.

Ein Testament löst all diese Probleme und zudem hat es den großen Vorteil, dass man erkennt, wo man im Augenblick im Leben steht und wohin man vielleicht noch möchte.

Die zweite Rede des Abends hielt Ali. Sie trug den Titel „700“ und handelte davon, wie man eine Hochzeit mit 700 Gästen ausrichtet. Man muss dabei verschiedene Gruppen zusammenbringen und das bedarf der Organisation. Bei Ali bestand zudem das Problem, dass die verschiedenen Gruppen auch noch unterschiedliche Sprachen sprachen. Er hat uns eine Art Schema vorgestellt, nämlich:

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1. „Save the date“ – es muss ein Termin festgelegt werden, bevor man mit dem Planen anfängt.

2. Wer soll alles kommen?

3. Wie soll man einladen?

4. Wie soll das Programm des Abends aussehen?

Danke, Ali! Bei meiner Hochzeit werde ich das bestimmt berücksichtigen!

Die dritte Rede hielt Gabi mit dem Titel „Krisenmanagement“ und das war etwas ganz Besonderes! Denn sie musste nicht bloß eine schwierige rhetorische Aufgabe, nämlich die Krisen-PR für ein Restaurant, das versehentlich verdorbene Eier für vorgefertigte Lunch-Packages für Schüler verwendet hat. Gabi musste sich in einer fiktiven Pressekonferenz der Öffentlichkeit und der Presse stellen.

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Dazu gab sie zunächst eine Erklärung ab, in der sie den Fehler eingestand und erläuterte, wie es zu ihm kommen konnte. Ferner schilderte sie, wie in Zukunft verhindert werden soll, dass so etwas noch einmal passiert.

Das allein war schon brilliant, doch hinterher stellten fiktive Journalisten und Eltern auch noch Fragen, die Gabi nicht kannte und die sie unvorbereitet aus dem Stegreif beantworten musste. Auch dieses löste sie sehr souverän.

Danach gab es noch etwas zu feiern! Vier unserer Mitglieder, nämlich Gabi, Elizabeth, Ali und Franz hatten neue Abschlüsse zu verzeichnen! Es wurden Pins verliehen und Elizabeth schenkte Ali, weil er nach dem neuen Lernsystem keinen Pin bekam, ein Poster, das sie bei der Toastmasters International Convention 2019 in Denver erworben hatte und auf dem Vizepräsident Ausbildung Ali künftig verzeichnen kann, welche Mitglieder Abschlüsse erzielt haben, um einen Motivationsdruck für den Klub aufrecht zu erhalten.

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Nach der Pause übernahm Ali dann auch noch die Stegreiredenleitung. Sein Thema war mehr als genial. Er schilderte einen kurzen Kriminalfall, eine Kuh wurde gestphlen, und rief dann die Beschuldigte, den ermittelnden Polizisten, den Staatsanwalt und den Richter nacheinander auf die Bühne.

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Dann folgten die Bewertungsreden. Marc bewertete meine Rede. Kerstin bewertete Ali und Sebastian Gabi.

Schließlich übernahm Elizabeth die Gesambewertung des Abends. Sie verdeutlichte uns die vier Toastmasters-Werte, (na, könnt Ihr Sie inzwischen auswendig?) nämlich Integrity, Exellence, Respect und Service und brachte sie uns zudem ein Lesezeichen mit, auf dem sie nochmals festgehalten sind.

Danach wurde aufgeräumt und es ging zu Mythos, dem Griechen um die Ecke.

Wow, Wow, Wow! – Das Rhetorik-Training vom 29.8.19

Das war ein unglaublich toller Klubabend. Diesmal gab es außerplanmäßig fünf vorbereitete Reden, die allesamt hervorragend waren. Dazu waren noch Linda und Jan von BS Speaks zu Gast, die den Wanderpokal verdient mit nach Braunschweig nahmen.

Zu den Bildern des Abends gehts hier lang. (Öffnet in neuem Fenster)

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten und dem Toast von Stefan („Auf die Jugend!“) übernahm Moderatorin Maike und leitete gleich zur ersten vorbereiteten Rede über.

Sie wurde von Kathy gehalten. Es war ihr Eisbrecher, also die allererste Rede im Klub aber eine richtige Wucht! Der Eisbrecher dient dazu, sich im Klub rhetorisch vorzustellen und Kathy machte dies derart hervorragend, dass sie absolut verdientermaßen gleich den Titel für die beste Rede des Abends errang.

Ihre Rede begann mit einer emotionalen Geschichte aus ihrer Kindheit, sie wurde offenbar von einem älteren Jungen häufiger unter der Bettdecke gefangen gehalten. Sie erzählte davon in einer stimmlich derart brillianten Weise, dass viele Klubmitglieder und auch der Blogger eine Gänsehaut bekamen. Letzterer vergaß sogar, eine Videoaufnahme anzufertigen, weil er so ergriffen war! (Sorry nochmals, Kathy)

Doch dann wendete sich in ihrer Rede das Blatt. Sie berichtete davon, wie sie sich selbst versprach, niemals wieder in solch eine ohnmächtige Situation zu kommen und gelangte so zu einer enormen persönlichen Stärke, die sie fortan durch ihr Leben trug.

Das hätte eigentlich schon völlig ausgereicht, um die beste Rede des Abends zu gewinnen. Doch Kathy setzte noch einen drauf und spekulierte vor dem Publikum, was es denn nun über sie aussage, dass sie sich mit solch einer Geschichte vorgestellt hat.

Die zweite Rede hielt Antonia. Sie leitete mit einer Online-Dating-Geschichte ein und stellte überaus lustig fest, dass sich zwar die Medien fürs Dating grundlegend gewandelt haben, nicht jedoch das Verhalten der Datenden und deren Bekannten, weil nach wie vor in der exakt selben Weise über Dates gesprochen wird.

Als wir ihr dann alle an den Lippen hingen, leitete sie zum eigentlichen Thema ihrer Rede über. Antonia hatte in ihrer letzten Rede dargestellt, dass es wir drei verschiedene Gehirne haben, die sich mit den Farben blau, rot und grün veranschaulichen lassen.

Typ blau ist eher kühl und distanziert. Typ rot hingegen dominant und Typ grün ist empathisch.

Ihr gestriges Thema war Feedback. Dazu führte sie gemeinsam mit Silke ein kleines Schauspiel auf. Die fiktiven Personen sollten ein Feedback-Gespräch führen.

In der ersten Variante kam Silke herein und Antonia befahl ihr ohne ihr die Hand zu schütteln, sich hinzusetzen und kurz zu warten. Sie war Typ rot.

In der zweiten Variante wurde Silke sofort emotional aufgenommen, es gab eine richtige Begrüßung, Antonia erkundigte sich nach ihrem Befinden. Jetzt war sie Typ grün.

Ihr Apell: Überlegt, welches Eurer drei Gehirne ihr einsetzten möchtet, bevor ihr Feedback gebt. Ein super Ratschlag, danke Antonia!

Die dritte Rede des Abends hielt Ilyas. Auch bei ihm war es der Eisbrecher, s.o.

Iliyas wollte uns etwas schenken. Er erzählte davon, dass er eine sehr schlechte Kindheit hatte, die ihm jedes Selbstwertgefühl raubte und ihn sogar in einen Selbsttötungsversuch trieb. Ilyas berichtete, wie man als Mensch ohne Selbstwertgefühl lebt, wie schrecklich es ist und dass man kaum dort herauskommt, weil die Umwelt dies erkennt und einen entsprechend behandelt.

Ilyas beschrieb es so, dass es sich für ihn so anfühlte, als trüge er wie bei dem bekannten „Wer bin ich?“-Spiel, bei dem sich der Spieler ein Post-It auf die Stirn kleben muss, ständig Schilder an sich, die allen zeigten, wer er war.

Also hielt er sich eine Pistole an den Kopf und drückte ab. Das war schon echt krass, so etwas unverblümt von jemanden zu hören. Aber Respekt, Ilyas, dass Du imstande bist, damit so offen umzugehen!

Er überlebte und sein Leben wandelte sich grundlegend. Denn die Schilder waren plötzlich verschwunden! Ilyas fand zur Spiritualität und – so schien es jedenfalls für den Blogger – überwand damit sein schlechtes Selbstwertgefühl. Tolle Rede, Ilyas!

Die vierte Rede hielt Elizabeth. Sie hatte, das weiß ich, weil ich ihr Bewerter war, den Auftrag, eine emotionale Beziehung zum Publikum herzustellen, mit uns inspirierende Inhalte zu teilen und uns so zu überzeugen, ihre Sicht der Dinge einzunehmen.

Auch Elizabeths Rede war einfach hervorragend! Sie fing damit an, ihre emotionale Lage zu schildern. Sie sei ambitioniert, sie nehme sich immer große Aufgaben vor, eigentlich überfordere sie sich aber.

Der zweite große Part war ein engagiert vorgetragener Bericht über die Toastmasters International Convention in Denver, Colorado, der sie beigewohnt hatte.

Elizabeth war begeistert von den vielen Nationen und Kulturen, die dort zusammenkamen, weil sie alle die Liebe zur Rhetorik eint. Sie schilderte, wie es sich in so einem Saal voller Menschen aus aller Herren Länder anfühlt, überwältigend.

Dann gab es noch ein kleines Interludium. Elizabeth stellte uns ein Buch vor, in dem es darum ging, sich aktiv Ablehnungen einzuholen, um ausgeglichener und glücklicher zu werden, weil man mit jeder Zurückweisung etwas wächst und so die nächste wesentlich leichter ertragen kann.

Schließlich setzte sie plangemäß zur Überzeugung an. Sie forderte uns auf, mit zur nächsten Toastmasters-Convention in Paris zu fahren.

Und ich muss sagen, ich war mehr als überzeugt. So lautete der letzte Satz meiner Bewerungsrede dann auch „Ich fahre mit nach Paris“.

Schließlich hielt Linda von den BS Speaks aus Braunschweig die fünfte Rede. Sie fragte nach den vier Tugenden der Toastmasters nämlich Integrität, Respekt, Service und Exzellenz.

Linda berichtete, dass die Integrität sich in ihrem Leben insofern ausgewirkt hat, dass sie sich nicht vor unangenehmen Aufgaben scheut, bzw. sich diesbezüglich verleugnet. Sie hatte anfangs viel bei den Toastmasters aufgeschoben, doch dann erkannte sie, dass das nicht gerade integer ist, und zog es durch.

Den Service lebt sie in einer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Ihre persönliche Exzellenz lag darin, sich nicht von großen Herausforderungen abbringen zu lassen. Respektvoll verhielt sie sich, weil sie direkte und indirekte Kommunikation voriierte.

Danke für diese tolle Rede und dafür, dass ich die vier Werte jetzt bestimmt nicht mehr vergessen werde!

Nach der Pause moderierte Jan, ebenfalls aus Braunschweig von den BS Speaks, die Bewertungsreden und übernahm die Gesamtbewertung, die durchweg positiv ausfiel, von einigen winzigen Ausnahmen abgesehen. Danke auch Dir, Jan!

Dann gingen wir zum zweiten Highlight des Abends über. Linda und Jan bekamen den Wanderpokal überreicht! Sie hatten eine Rede in unserem Klub und die Gesamtbewertung übernommen und sind damit nun absolut verdinete Träger des Pokals!

Danke an alle für diesen außerordentlich hervorragenden Abend!

Das war das Rhetorik-Training vom 1. August 2019!

Die Berliner Meisterredner riefen wieder einmal zum Rhetorik-Training und eine große Zahl von Mitgliedern und Gästen kam!

Eingeleitet wurde der Abend von unserem Präsidenten Sebastian Foltan. Er begrüßte die Gäste und fragte sie, wie sie zu uns gefunden haben.

Danach übernahm Robert Kellner den Toast. Er prostete all denjenigen zu, die Zusammenkünfte ermöglichen.

Schließlich übernahm Moderatorin Maike Ehrensberger die Leitung des Abends und kündigte zunächst eine Ausbildungsrede von Ali Mercan an.

Der hatte das Thema Abschlüsse gewählt. So ein Abschluss ist nicht einfach, man muss wohlmöglich viele Dinge tun, die man vielleicht im Augenblick noch gar nicht überblickt. Deshalb impfte Ali und zwei Fragen ein: „Was will ich tun?“ und „Wann will ich es tun?“. Wenn man sich von ihnen leiten lässt, kommt man am Abschluss eigentlich nicht mehr vorbei!

Danach folte die erste Rede des Abends. Sie wurde von Murat von den Adlershof-Toastmasters gehalten, der bei uns einen Gastauftritt hinlegte. Murat sprach über Glutein und seine Wirkung auf den menschlichen Körper. Das Problem mit dem Stoff: Wenn man ihn verzehrt, erzeugt es ein gutes Gefühl, es bindet jedoch auch fett und macht müde.

Die zweite Rede wurde von Ali gehalten, sie trug den Titel „Hohe Ziele“. Darin zog er ein Resümee über seine Arbeit als Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit bei uns Meisterrednern im vergangenen Toastmasters-Jahr.

Im Rahmen dieser Tätigkeit hatte er zunächst viele Tools ausprobiert, die dann nebenher liefen. Dabei bemerkte er, dass er sich auf die funktionierenden Tools konzentrieren musste, weil sonst zu viel Zeit für die nicht funktionierenden geopfert würde. Ferner erkannte er, dass er die Inahlte, mit denen er diese Tools bedienen wollte, nicht selbst generieren konnte, sondern einholen musste.

Rückblickend hätte er sich gewünscht, mehr Inhalte auf der Website einstellen zu können.

An dieser Stelle: Danke für die hervorragende Arbeit, Ali! Denn die hat uns bereits eine riesige Menge an Gästen und eine große Zahl an Neumitgliedern beschert!

Die dritte Rede hielt Antonia Montesinos. Antonia sprach darüber, wie man am besten Feedback gibt. Sie schlüsselte dies am Flipchart in fünf Punkte auf:

1. Analyse

2. Ziel des Feedbacks

3. Einstellung des Feedbackgebers

4. Das Gespräch mit dem Feedbackempfänger

5. Nachbereitung

Antonia betonte vor allem den dritten Punkt. Denn bevor man Feedback gibt, sollte man sich seiner Subjektivität bewusst werden und diese nicht allein zum Gegenstand des Feedbacks machen.

Danach kamen wir zum zweiten großen Teil des Abends, den Stehgreifreden. Stehgreifredenleiterin war diesmal Ilona Schäfer. Zum Thema hatte sie sich Werte gewählt.

Als erster Stehgreifredner wurde Stefan aufgerufen. Er musste in seiner Rede die Frage beantworten, was für ihn den höchsten Wert in der Familie darstellt. Für ihn ist das die Authentizität.

Weiter ging es mit „Was ist der höchste Wert im Umgang mit Fremden?“. Miriam antwortete darauf in ihrer Rede, dass es das Verständnis sei.

Die nächste Frage zu den Werten lautete: „Was ist der höchste Wert am Arbeitsplatz?“ Für Gabi ist es das Eingehen auf die Kunden, wie sie vortrug.

Franz bekam ein globaleres Thema: „Was ist der wichtigste Wert in der Gesellschaft?“ Franz meinte, es sei Toleranz.

Dann musste sich Achim mit dem Wert „Du sollst nicht lügen“ auseinandersetzen. Achim meinte, es sei dabei wichtig, sich seiner eigenen Interessen bewusst zu machen und auch auf die anderen einzugehen.

Schließlich wurde Elisabeth mit dem Wert „Du sollst nicht begehren“ konfrontiert. Sie erzählte daraufhin davon, dass sie einmal absichtlich Geld bei einer Investition verlor, um sich selbst vor Geldgier zu schützen.

Danach folgten die Bewertungsreden und schließlich räumten wir alle gemeinsam auf und feierten den Abend beim Griechen um die Ecke.

Es war wieder ein gelungener Abend!

So spektakulär war das Rhetorik-Training am 18. Juli 2019!

Wieder schrieben wir einen dritten Donnerstag im Monat und wieder kamen die Meisterredner mit einer Vielzahl von Gästen zusammen, um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu trainieren.

Den Clubabend eröffnete Präsident Sebastian Foltan mit der traditionellen Gästebefragung. Wie habt Ihr zu uns gefunden und warum?

Prädsident Sebastian Foltan

Dann übernahm die Moderatorin des Abends Sandra Jankrift und leitete zum Toast über, bei dem uns Stefan Waller zuprostete.

Moderatorin Sandra Jankrift
Toast von Stefan Waller

Dann stellten die Amtsträger kurz ihre Ämter vor.

Danach kündigte die Moderatorin die erste Rede an. Sie sollte von Elisabeth Smith gehalten werden aber es war eine ganz besondere Form der Rede. Sie musste im großen Saal laut vorlesen, ohne dabei die Aufmerksamkeit des Publikums zu verlieren!

1. Rede von Elisabeth Smith

Doch Elisabeth meisterte die Herausforderung. Sie las Janoschs „Oh wie schön ist Panama“ vor, ein zusätzlich herausforderdernder Text, weil die Stimmen der Protagonisten in unterschiedlichen Tonhöhen und Stimmfarben vorgetragen werden mussten.

Die zweite Rede hielt Mark Backs. Seine Aufgabe war es, das Feedback zu seiner letzten Rede „Amerika“ in einer weiteren umzusetzen. Er tat es, ging aber in „Amerika Vers. 2“ noch darüber hinaus: In einem Rollenspiel mit sich selbst erläuterte er die Transaktionsanalyse!

2. Rede von Mark Backs

Dann folgte die dritte Rede von Maike Ehrensberger mit dem Thema „Effektiv verkaufen“. Sie bestand aus drei Teilen, der Erläuterung der Bausteine des effektiven Verkaufens am Flipchart, einem fiktiven Verkaufsgespräch mit Statist Stefan Waller und einer anschließenden Podiumsdiskussion.

3. Rede von Maike Ehrensberger

Danach trat die Stehgreifredenleiterin Antonia Montesinos auf dem Plan und erläuterte die Stehgreifreden, die nach der Pause gehalten werden. sollten.

Stehgreifredenleiterin Antonia Montesinos

In der Pause wurde viel gesprochen, getrunken und gegessen, denn von der Vorstandssitzung, die zuvor im Saal stattfand, waren noch Speisen übrig.

meet and greet in der Pause

Gut gestärkt ging es dann an die Stehgreifreden. Eine Rede spontan zu einem unbekannten Thema zu halten gehört zur ganz großen rhetorischen Kunst. Antonias Thema war Dankbarkeit, die Redner*innen mussten also ein bis zwei Minuten darüber sprechen, wofür sie dankbar waren.

Als erstes wurde Meisterrednerin Silke Gerstenberger aufgerufen. Sie bekam von Antonia den Spezialauftrag, die Dankbarkeit für ein Körperteil auszudrücken. Kaum vorstellbar, dass jemand jemals schöner über das Steißbein gesprochen hätte!

1. Stehgreifrede von Silke Gerstenberger

Die zweite Stehgreifrede hielt Kathy. Sie musste erklären, welcher Person sie dankbar ist. Sie wählte Meisterrednerin Elisabeth.

2. Stehgreifrede von Kathy

Der dritte Stehgreifredner war Elias. Er sollte mitteilen, warum er für Deutschland dankbar ist. Die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung war es.

3. Stehgreifrede von Elias

Stehgreifrede Nr. 4 musste Gast Stefan halten. Stefan sollte darüber sprechen, für welche Hilfeleistung er dankbar ist. Stefan nutzte dje Gelegenheit, um sich allgemein für Engagement zu bedanken.

4. Stehgreifrede von Stefan

Schließlich sollte Tom uns in der fünften Stehgreifrede erläutern, für welches Urlaubsgreul er dankbar ist. Tom bedankte sich dafür, dass ihm das vordergründige Greul im Urlaub Freiheit vermittelte, er musste nämlich einmal in einer Autowerkstatt schlafen und fühlte sich frei.

5. Stehgreifrede von Tom

Der dritte Teil des Abends waren die Bewertungsreden, moderiert von Ilona Schäfer. Sebastian Foltan bewertete Elisabeths Rede, Patricia Steinmann Marks und Robert Kellner Maikes.

Ilona Schäfer moderiert die Bewertungsreden
Sebastian bewertet Elisabeths Rede
Patricia bewertet Marks Rede
Robert bewertet Sandras Rede

Schließlich kam es noch zur Bestenwahl. Die besten Reden des Abends hielten auf einem geteilten ersten Platz Elisabeth und Maike, die beste Stehgreifrede Silke Gerstenberger und zum besten Meisterredner wurde Antonia gekührt.

Danach räumten wir mit vereinten Kräften auf und feierten den Abend beim Griechen um die Ecke!