Das war das Rhetorik-Training vom 1. August 2019!

Die Berliner Meisterredner riefen wieder einmal zum Rhetorik-Training und eine große Zahl von Mitgliedern und Gästen kam!

Eingeleitet wurde der Abend von unserem Präsidenten Sebastian Foltan. Er begrüßte die Gäste und fragte sie, wie sie zu uns gefunden haben.

Danach übernahm Robert Kellner den Toast. Er prostete all denjenigen zu, die Zusammenkünfte ermöglichen.

Schließlich übernahm Moderatorin Maike Ehrensberger die Leitung des Abends und kündigte zunächst eine Ausbildungsrede von Ali Mercan an.

Der hatte das Thema Abschlüsse gewählt. So ein Abschluss ist nicht einfach, man muss wohlmöglich viele Dinge tun, die man vielleicht im Augenblick noch gar nicht überblickt. Deshalb impfte Ali und zwei Fragen ein: „Was will ich tun?“ und „Wann will ich es tun?“. Wenn man sich von ihnen leiten lässt, kommt man am Abschluss eigentlich nicht mehr vorbei!

Danach folte die erste Rede des Abends. Sie wurde von Murat von den Adlershof-Toastmasters gehalten, der bei uns einen Gastauftritt hinlegte. Murat sprach über Glutein und seine Wirkung auf den menschlichen Körper. Das Problem mit dem Stoff: Wenn man ihn verzehrt, erzeugt es ein gutes Gefühl, es bindet jedoch auch fett und macht müde.

Die zweite Rede wurde von Ali gehalten, sie trug den Titel „Hohe Ziele“. Darin zog er ein Resümee über seine Arbeit als Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit bei uns Meisterrednern im vergangenen Toastmasters-Jahr.

Im Rahmen dieser Tätigkeit hatte er zunächst viele Tools ausprobiert, die dann nebenher liefen. Dabei bemerkte er, dass er sich auf die funktionierenden Tools konzentrieren musste, weil sonst zu viel Zeit für die nicht funktionierenden geopfert würde. Ferner erkannte er, dass er die Inahlte, mit denen er diese Tools bedienen wollte, nicht selbst generieren konnte, sondern einholen musste.

Rückblickend hätte er sich gewünscht, mehr Inhalte auf der Website einstellen zu können.

An dieser Stelle: Danke für die hervorragende Arbeit, Ali! Denn die hat uns bereits eine riesige Menge an Gästen und eine große Zahl an Neumitgliedern beschert!

Die dritte Rede hielt Antonia Montesinos. Antonia sprach darüber, wie man am besten Feedback gibt. Sie schlüsselte dies am Flipchart in fünf Punkte auf:

1. Analyse

2. Ziel des Feedbacks

3. Einstellung des Feedbackgebers

4. Das Gespräch mit dem Feedbackempfänger

5. Nachbereitung

Antonia betonte vor allem den dritten Punkt. Denn bevor man Feedback gibt, sollte man sich seiner Subjektivität bewusst werden und diese nicht allein zum Gegenstand des Feedbacks machen.

Danach kamen wir zum zweiten großen Teil des Abends, den Stehgreifreden. Stehgreifredenleiterin war diesmal Ilona Schäfer. Zum Thema hatte sie sich Werte gewählt.

Als erster Stehgreifredner wurde Stefan aufgerufen. Er musste in seiner Rede die Frage beantworten, was für ihn den höchsten Wert in der Familie darstellt. Für ihn ist das die Authentizität.

Weiter ging es mit „Was ist der höchste Wert im Umgang mit Fremden?“. Miriam antwortete darauf in ihrer Rede, dass es das Verständnis sei.

Die nächste Frage zu den Werten lautete: „Was ist der höchste Wert am Arbeitsplatz?“ Für Gabi ist es das Eingehen auf die Kunden, wie sie vortrug.

Franz bekam ein globaleres Thema: „Was ist der wichtigste Wert in der Gesellschaft?“ Franz meinte, es sei Toleranz.

Dann musste sich Achim mit dem Wert „Du sollst nicht lügen“ auseinandersetzen. Achim meinte, es sei dabei wichtig, sich seiner eigenen Interessen bewusst zu machen und auch auf die anderen einzugehen.

Schließlich wurde Elisabeth mit dem Wert „Du sollst nicht begehren“ konfrontiert. Sie erzählte daraufhin davon, dass sie einmal absichtlich Geld bei einer Investition verlor, um sich selbst vor Geldgier zu schützen.

Danach folgten die Bewertungsreden und schließlich räumten wir alle gemeinsam auf und feierten den Abend beim Griechen um die Ecke.

Es war wieder ein gelungener Abend!

So spektakulär war das Rhetorik-Training am 18. Juli 2019!

Wieder schrieben wir einen dritten Donnerstag im Monat und wieder kamen die Meisterredner mit einer Vielzahl von Gästen zusammen, um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu trainieren.

Den Clubabend eröffnete Präsident Sebastian Foltan mit der traditionellen Gästebefragung. Wie habt Ihr zu uns gefunden und warum?

Prädsident Sebastian Foltan

Dann übernahm die Moderatorin des Abends Sandra Jankrift und leitete zum Toast über, bei dem uns Stefan Waller zuprostete.

Moderatorin Sandra Jankrift
Toast von Stefan Waller

Dann stellten die Amtsträger kurz ihre Ämter vor.

Danach kündigte die Moderatorin die erste Rede an. Sie sollte von Elisabeth Smith gehalten werden aber es war eine ganz besondere Form der Rede. Sie musste im großen Saal laut vorlesen, ohne dabei die Aufmerksamkeit des Publikums zu verlieren!

1. Rede von Elisabeth Smith

Doch Elisabeth meisterte die Herausforderung. Sie las Janoschs „Oh wie schön ist Panama“ vor, ein zusätzlich herausforderdernder Text, weil die Stimmen der Protagonisten in unterschiedlichen Tonhöhen und Stimmfarben vorgetragen werden mussten.

Die zweite Rede hielt Mark Backs. Seine Aufgabe war es, das Feedback zu seiner letzten Rede „Amerika“ in einer weiteren umzusetzen. Er tat es, ging aber in „Amerika Vers. 2“ noch darüber hinaus: In einem Rollenspiel mit sich selbst erläuterte er die Transaktionsanalyse!

2. Rede von Mark Backs

Dann folgte die dritte Rede von Maike Ehrensberger mit dem Thema „Effektiv verkaufen“. Sie bestand aus drei Teilen, der Erläuterung der Bausteine des effektiven Verkaufens am Flipchart, einem fiktiven Verkaufsgespräch mit Statist Stefan Waller und einer anschließenden Podiumsdiskussion.

3. Rede von Maike Ehrensberger

Danach trat die Stehgreifredenleiterin Antonia Montesinos auf dem Plan und erläuterte die Stehgreifreden, die nach der Pause gehalten werden. sollten.

Stehgreifredenleiterin Antonia Montesinos

In der Pause wurde viel gesprochen, getrunken und gegessen, denn von der Vorstandssitzung, die zuvor im Saal stattfand, waren noch Speisen übrig.

meet and greet in der Pause

Gut gestärkt ging es dann an die Stehgreifreden. Eine Rede spontan zu einem unbekannten Thema zu halten gehört zur ganz großen rhetorischen Kunst. Antonias Thema war Dankbarkeit, die Redner*innen mussten also ein bis zwei Minuten darüber sprechen, wofür sie dankbar waren.

Als erstes wurde Meisterrednerin Silke Gerstenberger aufgerufen. Sie bekam von Antonia den Spezialauftrag, die Dankbarkeit für ein Körperteil auszudrücken. Kaum vorstellbar, dass jemand jemals schöner über das Steißbein gesprochen hätte!

1. Stehgreifrede von Silke Gerstenberger

Die zweite Stehgreifrede hielt Kathy. Sie musste erklären, welcher Person sie dankbar ist. Sie wählte Meisterrednerin Elisabeth.

2. Stehgreifrede von Kathy

Der dritte Stehgreifredner war Elias. Er sollte mitteilen, warum er für Deutschland dankbar ist. Die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung war es.

3. Stehgreifrede von Elias

Stehgreifrede Nr. 4 musste Gast Stefan halten. Stefan sollte darüber sprechen, für welche Hilfeleistung er dankbar ist. Stefan nutzte dje Gelegenheit, um sich allgemein für Engagement zu bedanken.

4. Stehgreifrede von Stefan

Schließlich sollte Tom uns in der fünften Stehgreifrede erläutern, für welches Urlaubsgreul er dankbar ist. Tom bedankte sich dafür, dass ihm das vordergründige Greul im Urlaub Freiheit vermittelte, er musste nämlich einmal in einer Autowerkstatt schlafen und fühlte sich frei.

5. Stehgreifrede von Tom

Der dritte Teil des Abends waren die Bewertungsreden, moderiert von Ilona Schäfer. Sebastian Foltan bewertete Elisabeths Rede, Patricia Steinmann Marks und Robert Kellner Maikes.

Ilona Schäfer moderiert die Bewertungsreden
Sebastian bewertet Elisabeths Rede
Patricia bewertet Marks Rede
Robert bewertet Sandras Rede

Schließlich kam es noch zur Bestenwahl. Die besten Reden des Abends hielten auf einem geteilten ersten Platz Elisabeth und Maike, die beste Stehgreifrede Silke Gerstenberger und zum besten Meisterredner wurde Antonia gekührt.

Danach räumten wir mit vereinten Kräften auf und feierten den Abend beim Griechen um die Ecke!