Stehgreifrede halten – was geht da ab?

Hier auf der Website ist immer wieder von diesen Stehgreifreden die Rede. Aber was ist das, was geht da ab?

Die Stehgreifrede soll die Schlagfertigkeit und Spontanität des Redners trainieren. Gäste können sie bei uns im Klub halten, Mitglieder müssen sie halten, wenn sie vom Stehgreifredenleiter dazu aufgefodert werden.

Es ist eine ein- bis zweiminütige Rede zu einem unbekannten Thema – eben aus dem Stehgreif. Man bekommt ein Thema zugeworfen, z.B. „Was war das schönste Erlebnis in Deinem Sommerurlaub?“ (meistens dann doch etwas kreativer:-)) und dann kann der Redner loslegen.

Sie/er wird dann vom Stehgreifredenleiter auf die Bühne gerufen, es gibt Applaus für den ritterlichen Mut, dann gibt es das Thema.

Man genießt seine zwei Minuten Ruhm, bekommt wieder Applaus und setzt sich wieder. So einfach ist es.

Und mit so einer Stehgreifrede gehen mehrere Benefits einher: (1) Du kannst Deine Angst vorm öffentlichen Sprechen abbauen – wenn man einmal dort auf der Bühne stand, ist es wirklich leichter! (2) Gratis Adrenalin vor und während der Rede und Endorphine danach! (3) Es kann sogar sein, dass Du den Stehgreifredenaward des Abends gewinnst, weil die Mitglieder und Gäste Deine Rede zur besten wählen!

Wenn das keine guten Gründe sind, es einmal zu versuchen! Du kannst es jeden ersten, dritten und fünften Donnerstag bei uns im Klub in der Leibnitzstr. 79, 10625 Berlin um 19:30 Uhr tun! Wir freuen uns über jeden Gast und noch mehr über mutige Stehgreifredner!

Kommt zum Rhetorik-Training am 18.07.!

Rhetorik-Freunde, aufgepasst! Am nächsten Donnerstag, dem 18.07.2019, um 19:30 Uhr findet wieder das Rhetorik-Training der Berliner Meisterredner statt!

Es erwarten Euch drei spannende Reden. Elisabeth wird ihre zum Thema „To be advised“ halten, Mark spricht über „Amerika“ und dann ergreift Maike das Wort mit „Die Zeit, die Zeit“.

Danach sind die Spontanen unter Euch und uns gefragt. Wer hält eine Rede zu einem unbekannten Thema aus dem Stehgreif? Die Meisterredner müssen, die Gäste können.

Dann ist es Zeit für die Bewertungsreden und schließlich gehen wir zum Griechen um die Ecke und feiern den Abend!

Alle Gäste sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erfoderlich.

Kerstin, VP Sergeant of Arms (Saalmeisterin), stellt sich vor

1.      Wie beschreibst Du deine Aufgabe als Vorstandsmitglied in eigenen Worten?

Als Saalmeisterin behalte ich den Überblick über das physische Eigentum des Klubs wie zum Beispiel Klubfahne, Rednerpult, Hammer, Zeitmessgerät, Formulare und Wahlzettel.
Für mich ist Saalmeisterin sein wie die gute Seele des Klubs zu sein, denn ich sorge dafür, dass der Veranstaltungsraum für die Klubabende, Redewettbewerbe und sonstigen Treffen so vorbereitet wird, dass sich alle Gäste und Mitglieder willkommen fühlen und achte darauf, dass nach Veranstaltungsende alles wieder an seinen angestammten Platz zurück kommt.

2.      Inwiefern willst Du zu einer Veränderung bei Toastmasters (TM) beitragen?

Der Veranstaltungsort ist der erste (visuelle) Eindruck vom Klub, den Gäste und Mitglieder gewinnen, wenn sie den Raum betreten. Ein ansprechender Raum ist der Rahmen für inspirierende und gute Reden und ich möchte durch meine Arbeit dem Klub gute Energie für das Handeln geben. Ein gutes Handwerk funktioniert nur mit gut vorbereitetem Handwerkszeug!

3.      Was ist deine Botschaft an die Menschen außerhalb von TM?

Im modernen Zeitalter sind Rhetorik und Reden für alle Menschen gleichermaßen wichtig. Wer gut kommunizieren kann ist klar im Vorteil: Eigene und kollektive Ziele lassen sich mit den richtigen Worten leichter und schneller erreichen.
Bei Toastmasters International, speziell in unserem Klub – den Berliner Meisterrednern – hast du die Möglichkeit, für einen kleinen Mitgliedsbeitrag ein großes Wachstum an persönlichen Fähigkeiten und Begabungen für dich zu erreichen. Gäste sind uns jederzeit gern willkommen und können sich persönlich vom Charme unseres Klubs überzeugen.

Peter ist Distinguished Toastmaster (DTM)

Mit einer emotionalen Laudatio lobt Elizabeth die Peters selbstlose Leistungen für die Toastmasters-Familie und verleiht ihm den Orden des Distinguished Toastmaster. Dies ist die höchste Auszeichnung die ein Toastmasters Mitglied erhalten kann.

In der Clubhistorie der Berliner Meisterredner ist Peter das insgesamt dritte und erste männliche Mitglied, das sich DTM nennen darf. Hochachtung!

Wanderpokal aus Leipzig nach Berlin zurückgeredet

Sebastian und Oliver besuchten am 10. September 2018 die Leipziger Redefreiheit. Anlass war ein Pokal-Wettbewerb.

Voller Freude berichteten Sie von Ihrem netten Aufenthalt in der Stadt und zückten zu unserer Überraschung den Wanderpokal aus einer Tasche heraus.

Jetzt dürfen die Meisterredner den Pokal verteidigen.

Franz-Josef, der Club-Präsident, stellt sich vor

 

Wie beschreibst Du Deine Aufgabe als Vorstandsmitglied in eigenen Worten?

Das Amt des Präsidenten sehe ich als eine große verantwortungsvolle Herausforderung. Meine Aufgaben sind vielfältig: Im Vorstand wirke ich als Bindeglied, um gemeinsam bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Dabei sind Nachhaltigkeit und Wirksamkeit wichtige Grundfeiler. Als Ansprechpartner und Berater bin ich für alle Fragen der Mitglieder mit zuständig. Ich habe für strukturierte Clubabende mit einer guten Atmosphäre zu sorgen. Die Einbeziehung der anderen Vorstandsmitglieder ist hier sehr wichtig.

Darüber hinaus vertrete ich den Club nach außen, indem ich den Kontakt zu den anderen Berliner Clubs und Toastmasters International halte bzw. auszubaue. Das Ziel ist es, möglichst viele gewinnbringende Erkenntnisse untereinander auszutauschen.

Inwiefern willst Du zu einer Veränderung bei Toastmasters (TM) beitragen?

TM verändern wäre ein hehres Ziel. Ich möchte eher Wachstum durch Überzeugung bewirken. Gerade der Austausch zwischen den Clubs kann nur die Stärkung des Gesamtkonzeptes fördern.

Außerdem möchte ich Toastmasters noch populärer machen, da es eine Organisation ist, die mit Ihren Prinzipien für ausgereifte Kommunikation und somit für eine bessere Welt steht. Der Verein hat mir so viel gegeben. Es ist an der Zeit, mich intensiver einzubringen und meine Erfahrungen zu teilen. So kann ich andere unterstützen. Ich möchte eine Energie kommunizieren, die ich ohne Toastmasters wohl sonst nicht erlebt hätte. Dieses Gefühl möchte ich hier weiter ausleben.

Ich möchte den Neueinsteigern Ihre Redeangst nehmen und Ihr Potenzial zeigen.

Was ist Deine Botschaft an die Menschen außerhalb von TM?

Toastmasters ist einfach ehrlich. Mit kleinen wohlwollenden „Einheiten“ in einer tollen Gemeinschaft lernen wir, dass wir zwar bestmögliche Unterstützung erfahren, allerdings immer an uns arbeiten müssen um uns weiterzuentwickeln. Das nimmt uns keiner ab. Toastmasters lässt ausreichend Raum und Zeit zur Selbsterkenntnis. Ich habe die Meisterredner in einer meiner Reden als mein mentales Trainingszentrum bezeichnet. Ich kenne kein Seminar, keine Vortragsreihen, kein externes Coaching, welches für solch einen kleinen finanziellen Beitrag eine solch wirksame Unterstützung in der Selbstentwicklung bietet. Sowohl als Redner als auch als Führungskraft.

Zuletzt möchte ich sagen: In den 10 Jahren, wo ich dabei bin, habe ich zu 99 % beeindruckte und gut unterhaltene Gäste erlebt. Beim letzten Prozent hatte ich das Gefühl, dass sie in einem Debattier-Club besser aufgehoben sind.